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Rubrik Berichte
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Harz und Suppe
Warum nicht mal Erbseneintopf?
von Dieter Fietze
Wenn wir mit auswärtigen Moppedfahrern den Harz unsicher machen, wird das Tagesprogramm sehr kompakt und die Pausen auf ein Minimum reduziert. Dann ist es manchmal doch ein wenig schwierig, irgendwo recht zügig bei einer Pause etwas zum Essen zu bekommen und nur die berühmte Bratwurst schnell mal rein schieben, ist auch nicht immer das Wahre.
Da wir den Harz ein wenig kennen, werden wir hier mit einer "einfaches Essen" - Rubrik starten. Wir fangen hier mit den mobilen Ständen an, die Erbseneintopf anbieten und die es gut verteilt im Ostharz gibt. Es sind Gulaschkanonen (auf den Karten mit blauem Pfeil gekennzeichnet) die an der Rappbode Talsperre, an der Eisenbahnstation Drei Annen, am Rotacker und in der Nähe von Braunlage liegen. 
Die einzelnen Vorstellungen
werden ständig aktualisiert und erweitert. Zudem werde ich bei jeder Station meinen Senf dazu geben, wie die Straßen in der Umgebung sind und welche Sehenswürdigkeiten man anschauen sollte.
Wenn ihr die einzelnen Stationen gelesen habt, seit Ihr bestimmt auch der Meinung, das es sich für einen Eintopf lohnt, in den Harz zu fahren.
Viel Spaß beim Lesen. Dieter Fietze
1. Bahnhof „Drei Annen Hohne“ Fangen wir mit der Eintopfstation an, die am Bahnhof „Drei Annen Hohne“ liegt. Sie steht genau an der Wegegabelung nach Elbingerode. Hier kann man sehr schöne Fotoaufnahmen oder einfach nur schauen wie die alten Dampflokomotiven am dortigen Bahnhofsknotenpunkt halten. Hier trifft sich die Harzquerbahn mit der Brockenbahn. Der schönste Anfahrtsweg ist natürlich der von Wernigerode (sehr schöne Innenstadt mit altem Rathaus; Bahnhof: alte Loks m it
Besichtigung) kommend. Da geht es bergauf und es gibt keine Geschwindigkeitsbegrenzungen. Weiter sollte es dann bis nach Elend gehen. Von dort aus ein wenig auf der B27, um dann weiter in südlicher Richtung nach Sorge zu fahren.
Siehe Übersichtskarte:
Von da aus kann man die B4 in südlicher Richtung nach Hohegeiß, eine alte ehemalige Bergrennstrecke, nehmen. Achtung: hier kann man kurvensüchtig werden.
2. Rappbode Talsperre: Wenn wir uns durch das enge kleine Dorf Rübeland (Besucherbergwerk) durchgezwängt haben und die kurvige Straße zur Rappbodetalsperre nehmen, durchfahren wir nach ca. 6 km einen Tunnel und der Überquerung der Staumauer (langsam fahren, schöne Aussicht) liegt nach etwa 2 km ein Gasthaus.
Davor liegt die Gulaschkanone. Bänke, Tische und eine schöne Aussicht laden zum Verweilen ein. Von hier aus empfehle ich auf der B81 in Richtung Blankenburg zu fahren (vorsichtig unten in Wendefurth steht oft ein Radarwagen) und nach ca. 3 km rechts, Richtung Treseburg zu fahren und von dort weiter südlich nach Allrode.

Lasst Euch auf diesem landschaftlichen schönen Streckenabschnitt ein bisschen Zeit. Ihr könnt von hier aus über Bärenrode, Güntersberge und dann Richtung Stolberg fahren.
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Das! schönste Fachwerkstädtchen im Harz.
Und hier bekommt man ein tolles Bauernomelette :-) Uwe | |
3. Rotacker: Südlich von Hasselfelde an der B81 liegt die nächste Erbsensuppenstation. Der schönere Anfahrtsweg ist von der Wegegabelung B4 / B81 (Netzkater, Grillstation und Motorradtreffpunkt) aus, in nördliche Richtung zu fahren. Nach ca. 10 km ohne Geschwindigkeitsbegrenzung geht es immer bergauf, bis auf der rechten Seite der Rastplatz erscheint, auf dem es den herrlichen Erbseneintopf gibt.
 Achtung, der Rastplatz liegt kurz hinter einer Kurve. Wer jetzt auf die Karte schaut, kann es auf einem Rundkurs von ca. 50 km richtig laufen lassen. Start und Zielort entweder die Wegegabelung B4 /B81 oder Stolberg.
Da empfehle ich diejenigen in Stolberg zu lassen, die eine Stunde die Stadt anschauen wollen. Von Stolberg geht es nach Rottleberode, dann über Buchholz, Neustadt (Vorsicht!
Kurven wollen manchmal gar nicht enden) nach Ilfeld. Jetzt nach Hasselfelde und von da aus über Stiege, Güntersberge wieder nach Stolberg.
4. Braunlage: Wer Braunlage in östlicher Richtung auf der B27 verlässt, kommt nach ca. 3 km an der Erbsenstation vorbei, die auf der rechten Seite liegt. Wer die Straße weiter befährt, kann kurz vor Elend rechts nach Sorge fahren und dann weiter auf der B242, wo dann es nach ca. 3 km links auf der B4 nach Hohegeiß geht.
 Auf 6 km geht es dann stellenweise durch Kurven, wo man unweigerlich Adrenalin ausstößt. In Hohegeiß verlassen wir die B4 und biegen nach Zorge ab.
Hier das Gleiche nur bergab. In Zorge fahrt dann wieder rechts ab und in nördliche Richtung nach Braunlage. Nach ca. 8 km rechts und dann nach weiteren 2 km an den
Wegegabelungen wieder rechts halten. So kommt ihr an den Ausgangspunkt zurück. Der Rundkurs um Hohegeiß ist zwar nur 24 km lang, wer nicht genug hat, kann ihn ja ein paar Mal umrunden. Nur so fahren, dann gibt es keine Geschwindigkeitsbegrenzungen.
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